Das Regionalmanagement hat in einer kleinen Studie die Situation in der Region analysiert. Es wurden alle 23 Heidebogen-Gemeinden zur Situation in ihren Dorfgemeinschaftshäusern befragt.
Ergebnisse:
Die bestehenden Dorfgemeinschaftszentren sind baulich in einem weitestgehend guten Zustand. Die Auslastung ist allerdings eher mittelmäßig. Oft fehlt es vor Ort an Ideen, wie man die Zentren besser und umfassender nutzen könnte. Nicht zuletzt gibt es Defizite im Marketing. Vielfach ist im Umfeld nicht bekannt, welche Möglichkeiten die Zentren bieten, wo man zum Beispiel einen angeschlossenen Saal oder eine Kegelbahn nutzen kann.
Dazu kommt die finanzielle Situation. Oftmals können die Begegnungsstätten nicht kostendeckend bewirtschaftet werden. Dort müssen neue Betreiber- und Nutzungsideen gefunden werden.
Wissenschaftlich untermauert wurde diese Analyse durch eine ökonomische Studie des Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, die zum selben Ergebnis kommt.
Fazit:
In den Orten muss geschaut werden, wie man die Zentren besser nutzen kann. Wir bieten dabei unsere Hilfe an. Eine Möglichkeit wäre, Dienstleistungsangebote zu integrieren. Eine weitere könnte die stärkere Einbindung von Vereinen sein. Potenzial hat das „Projekt Dorfkrug“, das derzeit von der TU Dresden begleitet wird und für das noch Partner gesucht werden. Dabei geht es darum, Dienstleistungen der Gesundheitsvorsorge und Pflege in die Dorfgemeinschaftszentren zu integrieren.
Gemeinden, die sich für dieses Projekt interessieren bzw. die Unterstützung bei Verbesserung der Auslastung ihrer Dorfgemeinschaftshäuser wünschen, können sich an das Regionalmanagement wenden.
Rechts finden Sie die Studien, sowie Infos zum Projekt "Dorfkrug" zum Download.