Das Museum der Westlausitz beherbergt Sammlungen zur Zoologie, Geologie, Botanik, archäologie und Kulturgeschichte. Aus den Blickwinkeln der verschiedenen Wissenschaften wird die Landschaft unserer Region und ihre Geschichte unter die Lupe genommen.
Das Museum stellt Lehrmaterial zur Verfügung und schickt die Schüler mit einem Forschungsauftrag durch das Museum. Die Schüler präsentieren dann ihre Ergebnisse in der Gruppe.
Und keine Angst: Im Museum darf alles angefasst und ausprobiert werden.
Preise: Erwachsene 2 EUR
Schüler 1,50 EUR
Verpflegung: Selbstverpflegung oder im Café
Erreichbarkeit: Regionalbahn aus DD oder Busverbindung aus der Umgebung
Kontakt:
Museum der Westlausitz
Pulsnitzer Straße 16
01917 Kamenz
Tel.: 03578 - 78830
www.museum-westlausitz.de
Das Granitmuseum in Häslich besteht aus Museum, Schauanlage und 1100m langem Lehrpfad.
Das Museum zeigt eine Sammlung von Arbeitsgeräten, Schrift- sowie Bilddokumenten, mit Originalgegenständen verschiedener Art die technische und wirtschaftliche Entwicklung der Granit-Industrie in der westlichen Oberlausitz und die Arbeits- und Lebensbedingungen der deutschen und sorbischen Steinarbeiter.
In der Schauanlage ist Steinbruchtechnik aus dem 19. und 20. Jahrhundert zu sehen.
Um den Kesselbruch herum führt ein 1100 m langer Lehrpfad. Auf Lehrtafeln werden dem Besucher der geologische Aufbau im Bruch, die für ein Steinbruchgelände typische Fauna und Flora und die technischen Anlagen erläutert.
Kontakt:
Förderverein "Schauanlage und Museum der Granitindustrie e.V."
Dorfstraße 18
01920 Haselbachtal OT Häslich
Tel.: 03578 730586
info@steinbruchmuseum.de
www.steinbruchmuseum.de
Preise: auf Anfrage, auch Rabatte für Schülergruppen
Verpflegung: nach Voranmeldung Essen in der Steinbruchklause
Erreichbarkeit: per ÖPNV von Kamenz und Königsbrück, sonst individuell
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Ein Wald ist mehr als eine Ansammlung von Bäumen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, welcher Wald welchen Nutzen bringt und warum.
Fragen wie: Welche Bäume sorgen für gutes Klima?
In welchen Bäumen fühlen sich viele Tiere wohl?
Mit welchen Bäumen kann ich Geld verdienen?
Lassen sich auf einfache und doch einprägsame Weise beantworten. Jedes Kind kann in die Rolle des Försters schlüpfen und SEINEN Wald bauen.
Das Spiel eignet sich als Unterstützung für den Sachkundeunterricht, aber auch als zentraler Punkt für lebendigen Projektunterricht.
Die Demoversion des Spiels finden Sie hier:
http://www.letsmap.de/letsmap/index.php
Projektbeispiel "Zukunftswald"
Schüler gestalten IHREN Zukunftswald
eine Projektbeschreibung mit den benötigten Materialien finden Sie
hier.
Haben Sie interesse das Projekt durchzuführen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf
Pimp your Landscape
Ist eine Spielesoftware, die die Simulation geplanter Landnutzungaänderungen und deren Folgen darstellen kann.
Also, was passiert mit dem Klima, der Wasserqualität, der Bevölkerungsdichte wenn ich Wälder rode oder neue anpflanze, Gewerbegebiete ausweise, Kraftwerke oder Straßen bauen lasse oder Naturschutzgebiete schaffe usw.
Es müssen Problem wie:
Welche Landnutzung bringt mir den größten Effekt für eine Stärkung
der ökonomischen Situation ohne die Wasserqualität zu
beeinträchtigen?
Welche Auswirkungen werden die geplanten Maßnahmen haben, wo
errichte ich das Bauwerk, so dass die zu erwartenden
Beeinträchtigungen für Umwelt und Bevölkerung am geringsten
ausfallen?
Wie weit werden die Auswirkungen reichen und wie stark werden sie
sein?
Wie erreiche ich eine optimale Trassenführung in der
umweltverträglichsten Variante?
Identifizieren effektiver Strategien für Ersatzmaßnahmen
Die Schüler lernen mit dieser Softwäre die Auswirkungen solcher raumplanerischen Maßnahmen kennen. Oft entstehen Zielkonflikte, die gelöst und vor verschiedenen Interessengruppen vertreten werden müssen.
Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung:
Rollenspiele:
Die Schüler können in die Rolle von Bürgermeistern, Umweltschützern, Bewohnern oder Unternehmern zu schlüpfen, die jeweils ihre eigenen Interessen vertreten und ihre Landschaft entsprechend gestalten.
Wettbewerbe:
Die Schüler spielen gegeneinander und versuchen ein vorgegebenes Ziel zu erreichen - Sieger ist der, der die optimale Lösung gefunden hat
Präsentation:
Die Schüler versuchen ein raumplanerisches Problem ihrer Gegend zu lösen und stellen es dann der Gemeindeverwaltung, dem Bürgermeister, den Stadträten... vor.
Die Möglichkeiten einen spannenden Unterricht mit diesem Spiel zu gestalten, sind vielfältig.
Die Demo-Version zu diesem Spiel finden Sie unter www.letsmap.de
Haben Sie Interesse an der Vollversion des Spiels, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Das NSG "Königsbrücker Heide" ist das größte zusammenhängende Schutzgebiet in Sachsen. Ein 70 km² großes Areal ohne Straßen und Schienenwege.
Nach dem Abzug der letzten russischen Truppen aus dem ehemalinge Truppenübungsgelände wurde das Gebiet 1992 zum Naturschutzgebiet erklärt. Die Natur erobert sich langsam diese Areal zurück und lässt eine faszinierende Wildnis entstehen.
Auf Besucher- und Lehrpfaden kann man die Königsbrücker Heide erkunden. Fachkundig führen die Mitarbeiter der NSG-Verwaltung interessierte Schüler und Lehrer durch das Naturschutzgebiet.
Gemeinsam mit Biber Bocki - Maskottchen des Biberlehrpfades erkunden Schüler die Königsbrücker Heide und lernen wie der Biber seinen Lebensraum gestaltet und wie der Wald und seine Bewohner davon profitieren.
Preise: Führungen sind kostenlos
Verpflegung: Selbstverpflegung
Erreichbarkeit: individuell - Einstieg zum Biberlehrpfad in Königsbrück OT Glauschnitz
Kontakt:
NSG Verwaltung Königsbrücker Heide
Frau Karina Klotsche
Hoyerswerdaer Straße 112 a
01936 Königsbrück
Tel.: 035795 - 395 96
www.koenigsbruecker-heide.de
Die Großenhainer Grundlinie ist die Basis für die Königlich-Sächsische Triangulation, die der Sächsische Beitrag zur Mitteleuropäischen Gradmessung war. Sie besteht aus drei Geodätischen Festpunkten
Die Punkte wurden in den Jahren 1869 bis 1872 angelegt. Über einem in den Boden eingelassenen Grundpfeiler erhebt sich ein Basishäuschen, auf dem sich ein weiterer Pfeiler genau senkrecht über dem Basispfeiler befindet. In dieser Form existiert nur noch der Punkt Quersa.
Die Königlich-sächsische Triangulation, also die Vermessung der Kurfürstentums Sachsen geht einher mit dem Namen Adam Friedrich Zürner. Zürner war Pfarrer in Skassa und hatte die mathematische Erdkunde und die Landvermessung zum Hobby. Aus Vermessungsarbeiten in Rahmen dieses Hobbys ging die Special-Landt-Charte von Großenhain hervor. August der Starke war von dieser Arbeit begeister und wollte nun wissen wie groß sein „Reich“ ist. Zürner wurde mit der Vermessung des Kurfürstentums beauftragt und schloss diese 1718 ab.
In Skassa kann noch heute die Zürner Gedenkstätte besucht werden. Auch das Triangulationshäuschen in Quersa und die Basispunkt in Raschütz und auf dem ehemaligen Flugplatz in Großenhain informieren über die königlich-sächsische Triangulation.
Information zur einer Tour:
Diese Tour sollte als Gesamtheit in Rahmen der Behandlung im Unterricht erfolgen - eine Bereisung mit einem Busunternehmen oder mit privaten Fahrzeugen wird empfohlen