Fach - Kunsterziehung

Madame Rosa

Die Schauspielerin, Buchautorin und Gästeführerin Uta Davids weiß viel zu berichten über die Sagen und Märchen der Region des Dresdner Heidebogens, dazu kommt sehr viel Wissenswertes über Flora und Fauna und mach ungeahnt Historisches.In Kostümen der Jahrhundertwende und einmaliger Erzählweise begeistert sie ihr Zuhörer.

Als Puppenspielerin lässt sie die Puppen tanzen und führt Interessierte gern in die Kunst des Puppenspiels ein.

Kreativworkshops / Schultheater

"Puppenbau - Puppenspiel": Gestalten einer Puppe, Puppenanimation, Szenenarbeit

"Theaterspielen in der Gruppe": Verwandlung/ Kostümierung, Nachspielen von Situationen, Darstellen von Figuren

"Maskenspiel": Selbsterfahrung mit und ohne Maske, Konfliktlösung spielerisch

"Märchenwelten": Erzählen als Kunstform, Märcheninhalte in Bild und Spiel

Preise: nach Vereinbarung

Verpflegung: Selbstverpflegung

Erreichbarkeit: Workshop und Lesung vor Ort

 

Kontakt:

Uta Davids

Mühlweg 1

01936 Shwepnitz, OT Cosel

Tel.: 03 57 97 – 7 99 91

utdmail(at)web.de

www.puppen-und-sterne.de

Es war einmal... die Traumschlösser im Heidebogen

... so fangen Märchen an.

Dornröschen hätte bestimmt im Traumschloss Schönfeld gut geschlafen.

Die Eingangstreppe im Schloss Lauterbach ist ideal um einen Tanzschuh zu verlieren.

Und der Froschkönig hätte im Wasserschloss Oberau sicher einen schönen Brunnen gefunden.

Was aber tatsächlich in den Heidebogen-Schlössern los war, wer dort gelebt hat und wie das Leben in und um das Schloss aussah, kann man bei einer Besichtigung erfahren.

Traumschloss Schönfeld

Das Traumschloss Schönfeld wurde zwischen 1490 und 1560 im Stile der sächsischen Renaissance erbaut.
Von 1882 bis 84 wurde das Schlosses in den Stilformen der Neorenaissance erweitert die Innenräume ausgestattet. Die Leitung lag bei Architekt Gotthilf Ludwig Möckel.

Die 6,4 h große Park und Gartenanlage wurde zwischen 1889 und 93 als offener englischer Landschaftsgarten durch den "Königlichen Gartenbaudirektor " Max Bertram angelegt. Interessant dazu ist, dass es im Garten eine von nur 2 existierenden Bertram-Eichen gibt. Die Bertram-Eiche bildet verschiedenartige Blätter aus dem selben Stamm.

 

 

Schloss und Park Lauterbach

Schloss- und Parkhistorie

1350 – der Markgraf zu Meissen belehnt Thimo de Grunrode mit „Luterbach, ein forwerg in der Mark Meissen am Bindebach gelegen.“


1408 bis 1660 – das Vorwerk wird durch die Familien derer von Lubin, von Schönfels, von Grünberg und von Polenz als Rittergut ausgebaut und gefestigt.


1660 – wird erstmals Jonas von Kirchbach als Erbherr und kurfürstlicher Verwalter genannt. Dessen Sohn Hans Gustav beginnt um 1700 mit der Errichtung des idyllisch am Ufer eines Sees gelegenen Schlosses Lauterbach. Es ist ein eher schlichter, zweigeschossiger Bau.


1735 – erwirbt Leopold Freiherr von Palm das Rittergut mit dem Schloss und baut es zu seinem Familiensitz aus. Die Familie bekleidete am Hofe von Kaiserin Maria Theresia wichtige Ämter. Besonders die repräsentativen Räume des Schlosses wurden dadurch auch mit dem entsprechendem Interieur ausgestattet. Im großen Saal hingen die Porträts der Kaiserin und ihres Gemahls Franz von Habsburg-Lothringen.


1770 – der Schlosspark wird angelegt. Anfangs als Park im Stile des ausgehenden Barock konzipiert, wird er später zum englischen Landschaftsgarten mit großer Teichanlage umgestaltet.


1895 – das Schloss wird umgebaut und modernisiert. Es erhielt das zweite Obergeschoss und die noch heute erhaltene Fassade im Rokokostil.


1929 – für eine Million Reichsmark verkauft Herbert von Palm Gut und Schloss Lauterbach an Dr. Wilhelm, der im Jahre 1927 Minister im sächsischen Regierungskabinett war.

Schloss Oberau

Im Jahre 1274 wurde an der Stelle des heutigen Schlosses ein Wehrturm erbaut, um den man einen http://de.wikipedia.org/wiki/WassergrabenWassergraben anlegte. Aus dem Jahr 1286 ist der erste Umbau des Wehrturmes in einen wehrhaften Wohnturm bekannt. Die Besonderheit bei diesem Wohnturm ist die innen liegende Treppe und die außen liegenden Wohnräume.

Ernst von Miltitz ließ 1550 neben dem Wohnturm einen wirkungsvollen, länglichen Neubau im Stil der Renaissance mit betonten Giebelaufsätzen erbauen.

Im Jahre 1594 fand eine gründliche Umgestaltung der Gebäude zu einem Renaissanceschloss statt.

Im 17. Jahrhundert wurden im Schloss bemalte Holzdecken eingebaut, deren Bretter ab 1807 jedoch in anderer Weise verwendet wurden. Die Bemalung blieb aber erhalten.

1803 wurde der Bau des Schlosses Oberau erneut. Im Rahmen dieser Bauarbeiten entstanden wertvolle Stuckarbeiten. In der Zeit von 1807 bis 1878 erhielt das Rittergut seine heute prägende Gestalt.

Insbesondere am Anfang dieser Zeit erhielt das Schloss sein markantes Aussehen. Überlieferungen aus der Zeit gegen Ende 1853 berichten von einer einzelnen Brücke - wahrscheinlich eine Zugbrücke - die über den Wassergraben zum Schloss führte. Im Jahr 1860 wurde der Nordostflügel errichtet, den man im Stil den bestehenden Gebäudeteilen anpasste. Das Schloss erhielt dadurch einen winkelförmigen Grundriss und einen neogotischen Treppenturm.

Heimatmuseum (Heinrich Zille Museum) in Radeburg

Die Idee zur Gründung eines Museums entstand anlässlich des Heimatfestes 1907. Der Vorsitzende des Verschönerungsvereins, Schuldirektor und Lehrer - Paul Subklew - ermutigte die Radeburger, Gegenstände jeglicher Art zu sammeln, die die Vergangenheit ihrer Heimat dokumentieren. Diese Leihgaben und Schenkungen bildeten neben archäologischen Funden aus der Bronzezeit den Grundstock für das 1928 gegründete Museum. 1954 erhielt es sein endgültiges Domizil im Stadthaus und späteren Amtsgericht der Stadt.

Auf 130 m² Ausstellungsfläche wird dem Museumsbesucher die Entwicklung der Stadt von der Ur- und Frühgeschichte, über die Ersterwähnung als Städtchen bis hin zur Gegenwart vorgestellt. Vorrangig wird in der ständigen Ausstellung des Museums das 19. Jahrhundert dargestellt. Möbel und Gebrauchsgegenstände des Klassizismus bis hin zum Historismus geben Einblick in das Leben der Menschen dieser Zeit.

Das Logo des Heimatmuseums, der gezeichnete Zille-Kopf, stimmt den Museumsbesucher auf eine Sonderausstellung ein, die anlässlich des 140. Geburtstages Heinrich Zilles (1858 -1928) zu sehen ist. Unter dem Titel "Det war sein Milljöh" werden Parallelen zwischen dem Leben und Wirken des Künstlers in Berlin und seiner Geburtsstadt Radeburg dargestellt. Die ausgestellten Werke und Fotografien Zilles zeigen die vielfältige Art des Künstlers sich auszudrücken. Zille-Literatur sowie Schriftverkehr der Kinder Zilles mit dem Heimatmuseum werden ebenfalls in der Ausstellung gezeigt.

 

Preise: Schüler 1,- EUR, Erwachsene 1,50 EUR

Verpflegung: Selbstverpflegung oder nebenan im Restaurant Deutsches Haus mit Biergarten

Erreichbarkeit: Busanbindung aus Großenhain, Königsbrück, Meißen und Dresden oder individuell

 

Kontakt:

Heimatmuseum Radeburg

Heinrich-Zille-Straße 9

01471 Radeburg

Tel.: 03 52 08 - 43 41

www.radeburg-net.de