Die landwirtschaftlich genutzte Flächen im Gebiet "Westlausitzer Heidebogen" haben einen Anteil von unter 50 % (Bild 1)(Bild 2). Die Bodenwertzahl liegt bei ca. 2/3 der Fläche unter 40. Diese Flächen werden von 67 landwirtschaftlichen Betrieben im Haupterwerb bewirtschaftet. Einem Anteil von 44,5% landwirtschaftlich genutzter Fläche im Gebiet stehen damit 3,9% der sv-pflichtig Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei gegenüber. (Bild 3)(Bild 4)
Entsprechend der natürlichen Gegebenheiten (trockenheitsanfällige und wenig fruchtbare Böden, vernäßte und teilweise vermoorte Standorte) gibt es in der Region ausgedehnte Wald- und Teichflächen, welche entsprechend der Eigentumsverhältnisse in unterschiedlichem Maße bewirtschaftet werden.
Der Anteil an Waldfläche in der Region "Westlausitzer Heidebogen" beträgt mehr als 40% (ca. 28.600 ha). Der Wald untergliedert sich, mit Ausnahme der Laußnitzer Heide, in viele Kleinflächen unterschiedlicher Eigentumsformen. Unternehmen der Holzverarbeitung existieren derzeit nur in Lampertswalde und Laußnitz. Ein regionaler Kreislauf ist nur im Ansatz vorhanden.
Ein Teil der landschaftsprägenden Teiche (ca. 2,2 % Wasserfläche in der Region) werden zur Zeit von 17 Teichwirtschaften wirtschaftlich genutzt .